Borreliose / Zecken

Zeckenstiche/Zeckenbisse können schwere Folgen haben. Um diese zu vermeiden, ist es wichtig, schnellstmöglich über eine sichere Diagnose zu verfügen. 

 

Gegen das Risiko, durch eine Zecke an FSME (Frühsommer Meningoenzephalitis, auch als Hirnhautentzündung bekannt) zu erkranken, kann man sich impfen lassen. Ob dies für Sie empfehlenswert ist, hängt von vielen Faktoren ab - gerne berate ich Sie.

 

Keine Impfung gibt es gegen Borreliose, eine ebenfalls durch Zecken übertragene Erkrankung. Da jedoch eine Behandlung dieser Erkrankung möglich ist, ist es wichtig, die Bakterien schnellstmöglich zu erkennen. In vielen Gegenden tragen ein Viertel oder mehr der Zecken die Erreger dieser Krankheit in sich, die Borrelien. In Deutschland erkranken jährlich viele tausend Menschen an Borreliose durch Zeckenbiß; die Häufigkeit nimmt jedes Jahr zu.

Wesentliche Symptome einer Borreliose

Typische Hautrötung um den Zeckenstich (Erytema Migrans)
Typische Hautrötung um den Zeckenstich (Erytema Migrans)

Die wesentlichen Symptome einer Borreliose sind:

  • Hautrötung rund um den Zeckenstich
  • Muskel- und/oder Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen
  • Neurologische Ausfallerscheinungen (wie beispielsweise Wortfindungsstörungen, Gedächtnisprobleme)
  • Allgemeine Müdigkeit/Ermattung
  • Nervenschmerzen
  • Lymphknotenschwellungen
  • Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündungen

 

Wurden Sie von einer Zecke gebissen/gestochen? Die klare Empfehlung lautet, sich kurzfristig untersuchen zu lassen, um Spätschäden zu vermeiden.

FSME und / oder Borreliose

Wie beschrieben können Zeckenbisse Borreliose aber auch FSME verursachen. Beides wird oft in der Diskussion verwechselt oder vermischt, obwohl die Folgen und Behandlungsansätze unterschiedlich sind. Richtig ist, dass FSME potentiell sehr gefährlich sein kann, auf der anderen Seite hilft ein Blicke auf die Daten und Fakten:

 

FSME

Durchschnittlich pro Jahr deutschlandweit um die 200 registriert Fälle:

  • Die weit überwiegende Zahl der Infektionen verläuft symptomfrei (je nach Quelle 60%-90%).
  • Zwischen 5% und 30% zeigen Grippesymptome.
  • In 5 bis 10% der Infektionen tritt eine Meningitis auf.
  • 2015 gab es in Franken 37 gemeldete Fälle, im ganzen Jahr 2015 ist ein Mensch in Deutschland an FMSE verstorben (entspricht dem Schnitt der letzten Jahre).

Für die wenigen schwer betroffenen Menschen ist all dies natürlich kein Trost, es soll nur zeigen, dass die Fallzahlen wesentlich geringer sind, als man nach der öffentlichen Diskussion manchmal glauben könnte.

Borreliose

Das "tückische" an der Borreliose ist, dass es eine Vielzahl möglicher Symptome gibt und dass die Erkrankung leider sehr oft erst sehr spät erkannt wird. Mehr als die Hälfte aller erkannten Erkrankungen wird erst zwei Jahre oder noch später nach der Erkrankung festgestellt. Dies liegt auch daran, dass der übliche Diagnose-Weg, nämlich die Bestimmung von Antikörpern im Blut als Nachweis der Erkrankung, bei Borreliose nicht zuverlässig funktioniert. Das wiederum liegt vor allem daran, dass nur rund die Hälfte aller Menschen überhaupt in der Lage ist, Antikörper gegen diese Erkrankung zu bilden. Und diejenigen, die es können, bilden die Antikörpern häufig erst nach mehreren Wochen, was auch eine schnelle Diagnose erschwert.

Die Diagnose ist also diffizil und es gibt mehrere Ansätze, welche die vorgenannten Probleme vermeiden. Ein Beispiel hierfür ist der sogenannte Lymphozyten Transformationstest, den ich in meiner Praxis in Schwabach als ein Element der Diagnostik einsetze. 

Diagnose von Borreliose und Behandlung, auch mit Methoden der Naturheilkunde und Alternativmedizin, in Schwabach

Gerne berate und therapiere ich Sie bei Borreliose und FSME in meiner Arztpraxis in Schwabach, südlich von Nürnberg - schulmedizinisch und mit Mitteln der Naturheilkunde. 

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Weitere Informationen zu Zecken und Borreliose erhalten sie auch hier (bitte klicken).

Arztpraxis Dr. med. Susanne Ehmer
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