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Schon als Kind lernt man, daß Vitamin C die Abwehrkräfte stärkt. Aber Vitamin C leistet viel mehr als nur das. Vitamin C ist wie alle Vitamine ein lebensnotwendiger Wirkstoff, den der Körper nicht selber herstellen kann. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für gesunde Erwachsene eine Zufuhr von 100 mg Vitamin C täglich, die Weltgesundheitsorganisation 200 mg. Mengen dieser Größenordnung können dem Körper problemlos über eine gesunde Ernährung (insbesondere frisches Obst und Gemüse) zugeführt werden.
Vitamin C Zufuhr durch Lebensmittel, Infusion oder Pulver/Tabletten?
Wird Vitamin C mit der Nahrung durch Lebensmittel oder in Pulver-/Tablettenform aufgenommen, so erfolgt die Aufnahme in den Organismus im Dünndarm aktiv mit Hilfe bestimmter Transportmoleküle, die es dann der Blutbahn zuführen. Sind alle “Transporter” besetzt, so wird das überschüssige Vitamin C mit dem Stuhl ausgeschieden. Sollen höhere Mengen zugeführt werden oder ist die Funktion der Darmschleimhaut beeinträchtigt, so ist die Zufuhr mittels Infussion die Methode der Wahl.
Was bewirkt Vitamin C?
Vitamin C hat zahlreiche Funktionen im menschlichen Körper, viele sind bereits eindeutig nachgewiesen:
- Stärkung der körpereigenen Abwehrfähigkeit
- Regulation des Fettstoffwechsels
- Anregung des Entgiftungssystems
- Beschleunigung der Heilung von Wunden
- Bildung und Funktionserhaltung von Knochen und Bindegewebe
Eine weitere wichtige Funktion ist die Wirkung von Vitamin C als “Radikalfänger”. Freie Radikale entstehen aus körpereigenen Stoffwechselprozessen. Sie sind agressiv und sehr reaktionsfreudig. Unser Körper verfügt über verschiedene Schutzmechanismen, um diese freien Radikale aufzufangen und zu vernichten. Vitamin C ist einer der wichtigsten Radikalfänger im wäsrigen Millieu unseres Körpers. Ist die Bildung freier Radikale erhöht (beispielsweise durch Entzündungen) und reicht das körpereigene Schutzsystem nicht aus, so hilft eine erhöhte Vitamin C Zufuhr, die freien Radikale zu vernichten und so zu vermeiden, daß Zellwände beschädigt und Erbgut oder wichtige Eiweißverbindungen in der Zelle geschädigt werden.
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